Interessantes in Gersau
Schaurösterei
Die Besucher der Kaffee-Schaurösterei erleben in der Erlebnisrepublik Gersau mit allen fünf Sinnen, wie mit einer traditionellen Trommelröstanlage exklusive Bio-, Fair Trade-, und Spezialitätenkaffees hergestellt werden.
Touristen, Firmenausflügler oder Schulklassen können in der alten Seefabrik (50 m von der Schiffsstation entfernt) mittels organisierten Show-Röstungen, Kaffeeverkostungen, Bildvorführungen und Erzählungen über den weiten Weg des Kaffees in eine wahre Kaffeewelt eintauchen. So erfahren die Besucher beispielsweise, von welcher Kooperative die besten Gartenkaffees der Welt kommen, wie Wind, Wetter und Vulkanboden das Geschmacksprofil von jedem Rohkaffee beeinflussen und wie fairer Handel (Fair Trade) weltweit funktioniert.
Infos und Öffnungszeiten der Schaurösterei:
www.caffe-mondiale.ch
Tells Armbrustwerkstatt
Die Tellswerkstatt - Werkstatt für die professionelle Armbrustmanufaktur sowie für Kurse über das Handwerk und mittelalterliche Waffen ab dem 13. Jahrhundert - Sepp Steiner "Tell" zeigt Ihnen gerne wie dazumal eine Armbrust hergestellt wurde.
Öffnungszeiten der Werkstatt und Preise von Führungen auf der Homepage von "Tell"
www.tellswerkstatt.ch
Historisches Museum Gersau
Öffnungszeiten:
Vom 1.04 bis 30.10
Dienstag 15.00 bis 17.00 Uhr
Samstag 15.00 bis 17.00 Uhr
Eintrittspreise
CHF 2.00 Erwachsene
CHF 1.50 Kinder & Jugendliche ab 7 bis 16 Jahren, Militär, Studenten mit Ausweis, Gästekarteninhaber
Gruppenführungen können auf Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten und während des Winterbetriebes vereinbart werden.
Private Anlässe
In der Eingangshalle im Erdgeschoss können auch private Anlässe, z.B. Apéros, durchgeführt werden (abhängig von der Anzahl Personen).
Eine frühzeitige Reservation ist unumgänglich.
Auskünfte über die Reservationsbedingungen erteilt das Bauamt Gersau
Herr Niederer
Tel. +41 (0)41 829 70 70
Allgemeine Auskünfte
Bezirksverwaltung Gersau
Ausserdorfstrasse 7
Tel. +41 (0)41 829 70 72 (Bauamt)
Über Gruppenführungen etc.
Tel. +41 (0)41 828 12 20
Muttergotteskapelle Maria Hilf im Kindli
Die Muttergotteskapelle Maria Hilf im Kindli die älteste Kapelle in Gersau. Die Maria Hilf - oder im Volksmund "Kindlikapelle" genannt - soll ihre Entstehung als Sühne eines Verbrechens verdanken. Überlieferungen sagen. dass der "KindIimord" beim grossen Stein am See begangen worden sei. Noch im 19. Jahrhundert stand an dieser Stelle ein rotes hölzernes Kreuz.
Die 1570 der Mutter Gottes geweihte Kapelle wurde im Jahre 1707 vergrössert. Sie steht in idyllischer Lage am See und wurde im Laufe der Jahre zu einer bekannten und viel besuchten Wallfahrtskapelle.Bis vor einigen Jahren gaben viele Votivtafeln Zeugnis davon, dass fromme Gläubige Hilfe für ihre Anliegen bei der Gottesmutter erfahren durften. Leider wurden einige dieser alten Votivtafeln entwendet.
Kapelle Sankt Josef im Käppeliberg
Die Kapelle Sankt Josef wurde 1683 erbaut und gilt als vielbesuchtes Heiligtum besonders unserer Bauernsame und Aelpler.
Der 19. März, als dem Heiligen Josef geweihter Tag, wird alljährlich feierlich begangen.
Die Kapelle liegt am Wanderweg im Oberchäppeliberg.
Pfarrkirche St. Marzellus
Die Kirche von Gersau mit dem markanten Zwiebelturm ist die vierte an ungefähr gleicher Stelle. Die heutige schöne klassizitische Kirche wurde im den Jahren 1807 – 1812 erbaut. Baumeister war Bruder Jakob Nater, ein Vorarlberger, der in Einsiedeln als Benediktiner- bruder tätig war. Beim Bau der Kirche waren alle männlichen Gersauer von 15 bis 60 Jahren fronpflichtig. Frauen und Töchter leisteten aus verkauftem Gold und Silberschmuck und aus gefertigen Handarbeiten 1406 Gulden an das Gotteshaus. Die Kirche ist dem Papst Marzellus geweiht. Der Bau ist zur Hauptsache aus Granitsteinen erstellt. Diese stammen von Moränen des Reussgletschers, der die Blöcke während der Eiszeit in Gersau abgelagert hat. Unter den sechs Glocken der Pfarrkirche, besitzt Gersau eine altehrwürdige Veteranin, die schon bei der Schlacht bei Sempach geläutet hat. Es ist die zweitkleinste Glocke und stammt aus dem Jahre 1384. Gersau gehört kirchlich zum Bistum Chur.
Quelle: Kirchgemeinde Gersau
Kirchengeschichte Gersau
- 1064 Gersau wird im Stifterbuch der 1027 gegründeten Benediktinerabtei Muri aufgeführt.
- 1179 Die Kirche von Gersau wird erstmals erwähnt.
- 1243 Erster Pfarrer, Arnoldus plebanus in Gersowo, wird bezeugt.
- 1483 Die Gemeinde von Gersau erwirbt das Recht zur Pfarrwahl und den Kirchensatz von Johann von Büttikon und wird damit zu einer freien Kirchgemeinde.
- 1498 Ein neuer Kirchturm und Chor werden gebaut.
- 1501 Abschluss des Umbaus der Kirche.
- 1618 Die Gersauer erbauen eine neue Kirche direkt am See.
- 1738 Die Kirche wird vergrössert.
- 1770 Renovation an der billig, aber schlecht gebauten Kirche.
- 1804 Am 9. Dezember beschliesst die Gemeined den Bau einer neuen Kirche.
- 1805 Als Baumeister wird vom Einsiedler Fürstabt Beat Küttel, von Gersau, Br. Jakob Nater eingesetzt.
- 1807 Der erste Fundamentstein wir am 4. Mai feierlich gelegt.
- 1808 60 Arbeiter beenden das Mauerwerk und setzen den Dachstuhl auf.
- 1810 Am 2. August wird die Helmstange auf den Turm gesetzt.
- 1812 Der Innenausbau wird durch freiwillige Spenden und die Vergabe ganzer Bauteile seitens einzelner wohlhabender Gersauer ermöglicht.
- 1812 14. September, Einsegung der Kirche durch Kommisar Fassbind von Schwyz. 25. Oktober erster feierlicher Gottesdienst.
- 1821 1. Juli Feierliche Einweihung durch den päpstlichen Nuntius Ignatius Nasalli.
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